Das Spiel in der Hand behalten
Spielen um Geld ist ein bezahlter Zeitvertreib und kein Weg zu Einkommen. Aus Vergnügen kann schleichend Druck werden, meist ohne laute Anzeichen. Woran du einen solchen Übergang erkennst und was dagegen wirkt, erklären wir dir Schritt für Schritt.
Ab 18 und nur dort, wo es erlaubt ist
Wir schreiben für Erwachsene, das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Hinzu kommt dein Wohnort: Online-Glücksspiel muss dort, wo du lebst, erlaubt sein. Beides zu prüfen liegt bei dir, denn diese Grenzen existieren zu deinem Schutz und nicht als Schikane.
Spannung hat ihren Preis
Ein Einsatz bezahlt den Zeitvertreib, sonst nichts. Wer setzt, kauft Spannung auf Zeit, und auf Dauer behält der Betreiber einen Teil aller Einsätze, so finanziert er sich. Gewinne entstehen per Zufall, sie lassen sich weder erzwingen noch einplanen. Spiele deshalb nur mit Geld, dessen Verlust dein Leben nicht verändert. Solange das gilt, ist Glücksspiel ein Vergnügen unter vielen. Zum Problem wird es, wenn das Spiel Entscheidungen übernimmt, die dir gehören: wann du aufhörst, wie viel du riskierst, wie lange du bleibst.
Ein Ratgeber, kein Casino
Ohne Slots ist ein Nachschlagewerk zu Online-Casinospielen, kein Casino. Bei uns wird weder gesetzt noch eingezahlt, und entsprechend bewegt sich hier auch kein Geld. Wir erklären stattdessen, wie Spiele aufgebaut sind, was ein Durchlauf ohne Einzahlung zeigen kann und wo dieser Blick endet, nämlich dort, wo das Spiel mit eigenem Geld beginnt. Wer danach setzen möchte, tut das bei einem Betreiber; wer sich vorher informieren will, ist hier richtig.
Warnzeichen und eigene Schritte
- Du spielst länger oder mit höheren Einsätzen, als du dir vorgenommen hattest.
- Nach einem Verlust kehrst du zurück, um ihn auszugleichen.
- Das Spiel beschäftigt dich auch, wenn du gerade nicht spielst.
- Du hältst vor anderen verdeckt, wie oft oder wie viel du spielst.
- Setze dir vor dem Spiel feste Grenzen für Geld und Dauer.
- Baue regelmäßige Pausen ein, nach Gewinnen wie nach Verlusten.
- Sprich mit einer vertrauten Person, sobald dir etwas daran unangenehm wird.
Hilfe von außen
Manchmal tragen die eigenen Regeln nicht mehr, und dann ist es kein Versagen, sich Unterstützung zu holen, sondern ein vernünftiger Schritt. Beratung ist in der Regel kostenlos und vertraulich und richtet sich an Spielende ebenso wie an Angehörige. Die passenden Anlaufstellen für dein Land stehen direkt unter diesem Absatz.
- Deutschland
- check-dein-spiel.de
- Bundesweite Anlaufstelle — Die Landeskoordinierungsstellen Glücksspielsucht
- Schweiz
- Spielen ohne Sucht
- Österreich
- Spielsuchthilfe